Einfach Kochen

Spätsommer = Pflaumen – und Zwetschgenzeit

Wenn morgens die Temperaturen im Keller sind, die Sonne nur allmählich die Luft erwärmt und den Sommer noch erahnen lässt, verabschiedet sich der Spätsommer und begrüßt den Herbst. Auch das saisonale Angebot wechselt seine Farben und „Geschmack“. Pfirsiche wechseln sich mit Pflaumen, Weintrauben und erntefrischen Äpfeln ab. Sie machen Freude auf die typisch-klassischen Herbstrezepte. An erster Stelle steht da sicher der saftige Zwetschgenkuchen vom Blech, frisch und leuchtend aus dem Ofen. Selbst beherrschten Essern läuft das Wasser im Mund zusammen und eine kleine Kostprobe muss einfach sein. Für Naschkatzen und Schleckermäuler gibt es da keinen Halt und das Kuchenblech weist plötzlich leere Stellen auf.

Ich gehöre übrigens auch dazu😊 .

Deshalb musste ich auch gleich die Zwetschgen aus Nachbars Garten verarbeiten. Dieses Mal zu einer Zwetschgenwähe – oder auch Tarte genannt.

Ist eine Pflaume, eine Zwetschge? Nein lautet die Antwort.

Eine Zwetschge, auch Zwetsche oder Quetsche genannt ist länglich, kleiner, mäßig saftig und behält die Form beim Backen. Die Pflaume dagegen ist größer, saftiger, weicher, rund oder eiförmig. Sie eignet sich besonders gut für Pflaumenmus.

Zwetschgen-Wähe

Rezept

Für eine Tarteform, ca. 28 cm:

Für den Teig:

½ Würfel Hefe

100 ml lauwarme Milch

300g Mehl, Type 550

75 g Zucker

1 Ei

20g weiche Butter,

1 EL Vanillezucker

Für den Belag:

500g Zwetschgen, entsteint

Mark von einer Vanillestange

2 EL Mandelblätter

400g saure Sahne

4 Eier

2EL Speisestärke

80g Zucker

Saft und Schale einer Zitrone

Zum Garnieren:

2 EL Aprikosenkonfitüre

2 EL Zucker

2 EL Butter

2 EL kernige Haferflocken

Hefe in der Milch auflösen und mit den anderen Zutaten vermischen, durchkneten. An einem warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen.

Eine Tarteform buttern und mit Mehl bestäuben. Den Teig durchkneten, ausrollen und in die Form drücken. Mandelblätter auf den Boden streuen und mit Zwetschgen belegen. Die restlichen Zutaten für den Belag verrühren und auf die Pflaumen gießen. In den vorgeheizten Ofen (180 Grad) schieben und ca. 40-50 Min. backen. Abkühlen lassen. Die Konfitüre erhitzen und die Wähe damit einpinseln. Butter, Zucker und Haferflocken erhitzen, leicht karamellisieren und auf dem Kuchen verteilen.

Dazu passt leicht aufgeschlagene Sahen, verfeinert mit einem Schuss Slibowitz oder leicht geschmolzenes Walnusseis.

Da ja immer Grillzeit ist, möchte ich meine beliebtesten, vegetarischen Varianten nicht vorenthalten. Sie sind sehr flexibel – passen sich den jeweiligen Essanlässen an – entweder als Beilage, Brotaufstrich oder auch solo. Die Aioli und die Avocadosauce zählen zu den Stars unter den Gemüse-Dippern😊 – Sie wissen schon, die, die lieber Gemüsesticks statt Brot essen. Ach ja, und grüner wird`s nicht beim Grillabend!

Champignonspieße in Sherry-Knoblauch-Marinade

Rezept

Für ca.12 Spieße:

500g kleine, braune Champignons

1 Knoblauchzehe

4 EL Olivenöl

6 EL Sherry medium oder dry

1 Bd. glatte Petersilie, gehackt

5 Zweige Thymian, abgezupft

Salz, Pfeffer

Champignons putzen und mit einem feuchten Tuch säubern. Die Spieße in eine Schale geben, Knoblauch in Scheiben schneiden und mit Öl, Sherry und den Kräutern mischen. Salzen, pfeffern. Champignons mit der Marinade mischen, abdecken und mindest. 4 Std. kühl stellen. Champignons danach auf Spieße stecken.

Unter Wenden ca. 10 MIn. grillen und zwischendurch mit der restlichen Marinade bepinseln.

Dazu passen Aioli und Avocadosauce

Aioli

Rezept

Für 4 Portionen:

1 Eigelb

Salz, Pfeffer

1 TL Zitronensaft

1/8 L Öl, Rapsöl

3 Knoblauchzehen

Alle Zutaten für die Aioli sollten Raumtemperatur haben und nicht direkt aus dem Kühlschrank entnommen werden.

Eigelb in eine Schüssel geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun nach und nach mit einem Schneebesen das Öl unterrühren, zum Anfang sehr langsam. Vorsicht, es besteht Gerinnungsgefahr! Die ganze Masse muss allmählich die Konsistenz einer cremigen Mayonnaise annehmen Zum Schluss dann mit Zitronensaft und Knoblauch nach Belieben abschmecken. Wer mag, kann noch Cayennepfeffer zugeben. Wenn die Creme doch gerinnen sollte, nicht wegwerfen! Einfach ein weiteres Eigelb in eine neue Schüssel schlagen, die geronnene Creme löffelweise zugeben und kräftig unterrühren.Die Zutaten reichen gut für zwei Personen. Die fertige Aioli lässt sich 2 bis 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Avocadosauce

Rezept

Ergibt ca. 500ml:

5 Stiele glatte Petersilie

5 Stiele Basilikum

3 Stiele Estragon

3 Stiele Minze

2 reife Avocados

1 Limette

100ml Gemüsefond

1 El Aceto balsamico

2 EL Olivenöl

1 EL körniger Senf

1 TL Meerrettich aus dem Glas

Chiliflocken, Salz, Pfeffer

Kräuter von den Stielen zupfen. Die Avocados halbieren, Kern entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Limette waschen und 1 TL Schale abreiben. Auspressen. Alles in einen hohen Becher geben und mit dem Schneidstab pürieren. Essig, Senf, Meerrettich , Olivenöl, Chili hinzufügen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Diese Sauce hält sich einige Tag im Kühlschrank und schmeckt auch zu Ofenkartoffeln oder als Brotaufstrich.

Salbeihuhn im Knoblauch-Paprika-Bett

Dieses Rezept ist schon „uralt“ und liegt in meiner Rezeptschatzkiste gefühlt ein halbes Jahrhundert. Ich hatte mich spontan für dieses Gericht entschieden, als ich auf dem Wolfsburger Wochenmarkt ein „poulet jaune“ erblickte. Natürlich lief es nicht mehr herum, sondern lag repräsentativ in der Auslage eines Marktstandes, der Spezialitäten, u.a. aus Frankreich, anbietet. Poulet jaune zeichnet sich durch gelbes, festes Fleisch aus. Versehen mit verschiedenen Gütesiegeln, weiß ich, dass es überwiegend Maiskörner pickt und immer „an der frischen Luft“ ist. Also musste es in meinen Einkaufskorb und sofort, bis zur Zubereitung, in den Kühlschrank. Nun fehlten nur noch die Paprikaschoten, Knoblauch und die frischen Kräuter. Kein Problem, denn für Paprikaschoten aus der Region habe ich den Stand meines Bauern des Vertrauens. Die dicke Knolle Knoblauch gleich noch dazu und die Kräuter konnte ich ganz bequem von unserem Balkon holen.

Die Zubereitung war ganz einfach, ab und zu mal einen Blick in den Ofen werfen und dann ab auf den Tisch. Es war der pure Genuss und nicht das letzte Mal, dass ich dieses köstliche „Huhn“ zubereite. Das A und O sind Zutaten mit einer hohen Qualität.

Rezept

Für 4 Personen:

1 Poularde oder Huhn von ca.1,5kg

1 große Knoblauchknolle

10 Salbeiblätter

4 El Olivenöl

100ml Weißwein

200ml Geflügelfond

Thymianzweige

800g bunt gemischte Paprikaschoten

Salz, Pfeffer

Die äußere Haut der Knoblauchknolle abziehen und halbieren. Die Zehen aus einer Hälfte herausdrücken. Das Huhn innen und außen kräftig salzen und pfeffern. Die Haut mit einem Löffelstiel lösen und die Salbeiblätter darunter schieben. Knoblauchhälte, ausgedrückte Zehen, das Huhn und Olivenöl in eine Auflaufform geben und bei 200 Grad auf der 2. Schiene von unten im Ofen bräunen. Nach 45 Min. den Fond dazugeben und weiter schmoren. Paprikaschoten entkernen und in Stücke schneiden, Thymian hacken. Beides nach 1 Std. dazugeben, Wein zugießen, salzen und pfeffern und noch ca. 20 Min. garen. Garprobe machen.

Das Huhn mit einer Geflügelschere in Stücke schneiden und mit dem Gemüse und Fond servieren. Dazu passt frisches Baguette oder Roter Reis.

Griechischer Gurkensalat – oder Tzatziki mal anders

Passend zum Grillen, passend zum Sommer, passend zum leichten Dinner und passend zum modernen, positiven Essstil. Leicht, üppig an Vitaminen, reich an guten Fetten, ein bisschen aufregend und trendy

Rezept

Für 4 Portionen:

1 Salatgurke

100g Baby-Blattspinat

100g Baby-Leaf-Salat oder Pflücksalat

2 Knoblauchzehen, durchgepresst

150-200g Vollmilchjoghurt

6 EL Olivenöl

150g Schafskäse

20g Oliven, schwarz, entsteint

Salz, Pfeffer

Gurke waschen und mit der Schale dünn hobeln, Spinat und Salatmischung waschen und abtropfen lassen. Gurken mit zerbröseltem Schafskäse und klein geschnittenen Oliven mischen. Aus Joghurt, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl eine Sauce rühren und unter die Gurkenmischung untermengen. Durchziehen lassen und anschließend Salat und Spinat unterheben. Kräftig abschmecken und servieren.

Sommerliches Grillvergnügen

Grillen geht immer, ob im Sommer oder Winter. Ursprünglich war es ein klassisches Event für lauwarme Sommerabende. Ja, und weil „Retro“ wieder voll im Trend liegt, steht dieser Tradition nichts im Weg. Grillen geht fast überall, ob auf der Terrasse, im Garten, im Park oder am Seeufer.

Wir grillen mit einem wassergefüllten Elektro-Tischgrill auf unserem Balkon. Dieses Grillvergnügen belästigt keine Nachbarn, ist ganz einfach zu händeln und ideal für einen unbelasteten, gesunden Genuss. So „verzichten“ wir auf krebserregende Stoffe und „gewinnen“ ein unbelastetes Genusserlebnis. Fleisch und Würstchen sollen nicht unerwähnt sein, gehören irgendwie mit dazu, aber hier stelle ich mal meine Gemüseexperimente, Salatvariationen und die „Saucenstars“ vor.

Heiße Tipps: Auf mageres Grillgut zurückgreifen, Kartoffeln und Brot nicht zu lange und zu dunkel grillen. Wichtig ist, dass kein Fett auf die Heizstangen tropft. Hier sind Aluschalen das kleinere Übel.

Gegrillte Süßkartoffelscheiben

Rezept

Für ca. 30 Scheiben:

750g Süßkartoffeln, mittlere Größe

4 EL Öl

150ml Orangensaft

Je 1 TL Cumin, Koriander, Chiliflocken

Süßkartoffeln schälen und in 2cm dicke Scheiben schneiden. In eine breite Schale geben und rautenförmig einschneiden. Für die Marinade: Öl mit Orangensaft, Gewürzen und 1 TL Salzverrühren. Scheiben von beiden Seiten mit der Marinade einpinseln. 1 Std. marinieren lassen. Immer wieder mal wenden und mit Marinade beträufeln. Beim Grillen: Süßkartoffeln unter Wenden ca. 20 Min. grillen. Immer mal wieder mit der abgetropften Marinade bepinseln.

Dazu passt ein Heidelbeer-Feta-Dip.

Heidelbeer-Feta-Dip

Rezept

125g Heidelbeeren

200g Feta

200g Magerquark

1kl. rote Zwiebel

1 El flüssiger Honig

1 Zweig Rosmarin

1 EL Aceto balsamico bianco

Salz, Pfeffer

Feta mit einer Gabel zerkrümeln, Quark zugeben und verrühren. Zwiebel würfeln, Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken. Honig, Zwiebel, Essig und Rosmarin unter die Käsemasse rühren. Heidelbeeren waschen und ganz einrühren. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Dieser außergewöhnliche Dip passt auch perfekt zu geröstetem Ciabatta oder frischem Vollkornbrot.

Kabeljau mit Fenchel-Pinienkern-Vinaigrette auf getrüffeltem Kartoffelstampf

Als ich dieses Rezept entdeckt habe, landete es erst einmal in der untersten Schublade…warum? Es las sich für mich sehr aufwendig. Irgend wann habe ich es dann doch wieder vorgekramt, da es mir nicht aus dem Kopf ging. Außerdem ist es eine leichte kulinarische Idee für die karibischen Temperaturen dieses Sommers. So ein bisschen erinnert es mich auch an südliche, exotische Regionen dieser Welt. Und übrigens, es geht ganz schnell. Lässt sich vorbereiten und setzt der Fantasie keine Grenzen – denn die Zutaten sind austauschbar, wie der Fisch, die Kräuter und die Gewürze für den Kartoffelstampf. Ich habe es verändert und das Ergebnis sehen Sie hier😊

Kabeljau mit Fenchel-Pinienkern-Vinaigrette auf getrüffeltem Kartoffelstampf

Rezept

Für 4 Portionen:

Fenchel-Pinienkern-Vinaigrette:

20g weiche, getrocknete Tomaten

5 El Sherry, medium

20g Pinienkerne

100g Fenchelknolle

½ Bd. glatte Petersilie

½ Bd. Schnittlauch

1 Bd. Basilikum

50g rote Zwiebel

5 EL Aceto balsamico bianco

Schale ½ Zitrone

Salz, Pfeffer

5 El Olivenöl

Kabeljaufilet:

4 Kabeljaufilets à ca. 150g

4 El Olivenöl

1 Knoblauchzehe

4 Stile Thymian

Grobes Salz

Getrüffelter Kartoffelstampf:

800g Kartoffeln

4 El Trüffelöl

Salz

Für die Vinaigrette, Tomaten klein schneiden und mit dem Sherry aufkochen. Anschließend quellen lassen. Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne bräunen. Petersilie, Basilikum und Schnittlauch fein schneiden oder hacken. Fenchel und Zwiebel fein würfeln. Balsamico mit Salz und Pfeffer glattrühren, anschließend das Öl hin zu fügen. Aufschlagen und die anderen Zutaten unterrühren.

Für den Stampf, Kartoffeln schälen, halbieren und weich garen. Abgießen, zerstampfen, salzen und das Trüffelöl unterrühren. Warm stellen.

Kabeljaufilets, säubern, salzen. Öl erhitzen und den Fisch kräftig braten, bis er schön knusprig und braun ist. Knoblauch in die Pfanne drücken, Thymian hin zu geben und fertig garen.

Vinaigrette auf die Fischfilets verteilen und mit dem Kartoffelstampf servieren.

Guten Appetit!

Gefüllte Gnocchi mit Röschen vom violetten Blumenkohl

Diese, etwas ungewöhnliche Kreation eines Gerichts mit Gnocchi, ist das Ergebnis eines Besuches des Isemarkt in Hamburg-Eppendorf. Ich liebe Wochenmärkte, besonders, wenn sie einheimische, regionale, nicht so ganz übliche Angebote in ihrem Sortiment haben. Einer meiner Lieblingsmärkte ist nun der Isemarkt, der sich 2 km lang unter einer S-Bahn – Brücke „schlängelt“. Für diesen Marktbesuch lasse ich den Einkaufszettel zu Hause und entwickele Ideen für Gerichte en passant – Gemüse – Obst – Pasta – Gewürze – Käse – Fleisch -Fisch, Essige – und Öle – alles, was eine kreative Küche so braucht, finde ich hier in Hülle und Fülle. Frische Gnocchi von den „Pastafrauen“ hatte ich bereits in meinem Korb, aber das Gemüse fehlte mir noch – und da sah ich den violetten Blumenkohl! Der musste es sein, schon alleine wegen der Farbe… gedanklich entwickelte ich bereits die Zubereitung, als ich noch ein wenig warten musste. Das Ergebnis finden Sie hier. Ungewöhnlich, aber köstlich. Guten Appetit

Rezept

Für 4 Portionen:

800g frische Gnocchi, gefüllt mit Frischkäse und Rosmarin

2 EL Olivenöl

1 Bd. Lauchzwiebeln

2 gehackte Knoblauchzehen

1 großer Blumenkohl, violett

4 Zweige Rosmarin

50g geriebener Grana

Salz, Pfeffer

Blumenkohl in kleine Röschen teilen, waschen und in Salzwasser bissfest garen.  Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Röllchen schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln darin anbraten. Gnocchi hinzugeben und goldgelb rösten. Rosmarinnadeln klein schneiden und mitbraten. Blumenkohl abgießen und in die Gnocchipfanne geben. Alles zusammen gut durchmischen und kurz schmoren. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Grana bestreut servieren.

Französische Kartoffel-Bohnen-Pfanne

Wieso französisch? Ich hätte sie auch Birgit´s Kartoffelpfanne nennen können…warum? Dieses allseits beliebte Gericht aus meiner Küche fand seinen Ursprung in Frankreich. Wir haben fast jedes Jahr mit der Familie, überwiegend in der Bretagne, unsere Ferien verbracht. Überwältigt von den traumhaften Märkten dort mit ihren prall gefüllten Ständen von Gemüse, – Obst,- Wurst -und Käseangeboten, ließ ich mich zum Kochen inspirieren. Na ja, sonst hätte ich ja auch keinen Grund gehabt, diese frischen Zutaten in meinen Korb zu füllen. Dieser füllte sich in Windeseile, nicht nur mit Gemüse, sondern auch mit süßen Varianten, wie dem Far breton. Nun aber zu der Entstehung meines kulinarischen Souvenirs. Ich musste ein Gericht kreieren, was schnell, leicht, köstlich, lecker duftet und den Geschmack mehrerer Generationen trifft. So ist nun diese Kartoffelpfanne in meine Memoiren eingegangen und inzwischen lieben sie auch unsere Freunde.

Vielleicht auch Sie? Einfach ausprobieren!

Rezept

Für 4 Portionen:

1kg grüne Bohnen, frisch oder tiefgefroren

800g neue, kleine Kartoffeln

1 Bd. Lauchzwiebeln

1 Bd. Thymian

2 gehackte Knoblauchzehen

4 EL Olivenöl

400g Merguez

Fleur de sel, Pfeffer

Bohnen putzen und evtl. durchschneiden. Kartoffeln mit der Gemüsebürste säubern, nicht schälen. Je nach Größe halbieren oder dritteln. Lauchzwiebeln putzen und in dicke Scheiben schneiden. Merguez in grobe Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen, Merguez kräftig anbraten, Lauchzwiebeln und Knoblauch dazugeben. Kartoffeln mit den Bohnen im Salzwasser bissfest garen. Abgießen und in die Pfanne geben. Alles kräftig anbraten. Thymian unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Statt in einer Pfanne, kann das Gericht auch im Backofen in einer Auflaufform gegart werden. Das dauert ca. 60-80 Min.

Wer es lieber italienisch mag, nimmt Salsiccia statt Merguez.

Was ist Merguez?

Ursprünglich kommt sie aus der arabischen Küche. Es ist eine aus Lammfleisch scharf gewürzte Wurst. Typische Gewürze sind Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprika und Harissa.

Vanille- Zitrus-Creme mit Heidelbeeren

Ich habe schon oft nach einer leichten, erfrischenden Süßspeise gesucht. Sie sollte sich als Dessert, als Snack oder auch als sommerliche Mahlzeit zum Lunch eignen.

Hurra, ich habe sie gefunden! Sie wird  meinen Sommer kulinarisch begleiten und mir Glücksgefühle im Magen und in der Seele servieren.

Leicht, erfrischend, sättigend – einfach zum Dahinschmelzen.

Rezept:

Für 4 Portionen:

250g Heidelbeeren

Schale von 2 Zitronen

1 TL Zitronensaft

Mark einer Vanilleschote

50g Puderzucker

500g griechischer Joghurt

1 EL Zitronenhagelzucker oder Puderzucker mit Zitronenschale mischen

Heidelbeeren, die Hälfte der Zitronenschale und 1 El Puderzucker zum Kochen bringen. Dabei die Beeren leicht zerdrücken und unter Rühren dicklich einkochen und anschließend abkühlen lassen. Joghurt, 2 EL Puderzucker, Vanillemark und Zitronensaft zu einer glatten Masse rühren.

Die Joghurtcreme mit den Heidelbeeren in kleine Portionsgläser schichten. Zum Schluss eine Schicht Beeren. Im Kühlschranke mindest. 6 Std. kühlen lassen. Mit Zitronenhagelzucker bestreuen.

Tipp: Anstelle der Heidelbeeren passen auch Erdbeeren, Johannisbeeren oder Pfirsiche

Sommerkuchen

Knuspriger Beerentraum – ein Sommerkuchen

Suchen Sie nicht auch manchmal nach schnellen, leichten, spritzigen Kuchenrezepten? Ich schon…und ich habe eins gefunden. Dieser Beerentraum ist fix zubereitet, sehr variabel, eignet sich lauwarm, frisch aus dem Ofen, als Dessert oder auch als kleine „Petit fours“ geschnittene Leckerbissen für die Vorratsdose. Also, falls Ihnen noch etwas Süßes für Ihr Picknick-Erlebnis fehlt– hier wäre die Lösung.

Übrigens, lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: Statt Mandeln eignen sich Kokosraspel oder gemahlene Haselnüsse, statt Müsli nehmen Sie Haferflocken und als Früchte nutzen Sie die Saisonangebote – Brombeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren. Mischen Sie immer wieder neu – und Sie haben aus einem Rezept gleich 5 Neue kreiert😊

Rezept:

Zutaten für ein Backblech von 30x15cm:

250g Mehl

1 P. Backpulver

250g brauner Zucker

70g gem. Mandeln

50g Müsli nach Wahl

200g kalte Butter

2 Eier verquirlt

500g gemischte Beerenfrüchte

Puderzucker

  • Mehl, Backpulver, Mandeln, Müsli und Zucker verrühren. Die kalte Butter in Stückchen dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Ca. 200g Teig in eine separate Schüssel geben. Den anderen Teig auf das gefettete Backblech drücken. Die gewaschenen Beeren gleichmäßig darauf verteilen. Die Eier mit dem restlichen Teig vermengen und die Masse über die Beeren geben. In den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen schieben und ca. 30-40 Min. backen. Stäbchenprobe machen!

Anschließend in kleine Stücke schneiden und mit Puderzucker bestäuben.

 Der Kuchen schmeckt lauwarm oder kalt. Dazu passt leicht geschlagene Sahne mit einem Hauch Minze.